Urs Zürcher
Schriftsteller
Der Innerschweizer
Der Roman „Der Innerschweizer“ erzählt in Tagebuchform die Geschichte eines Studenten, der Ende der 1970er-Jahre nach Basel kommt und dort in einer linken WG sozialisiert und politisiert wird.
Die jungen Leute der WG radikalisieren sich, ihre Aktionen werden immer militanter. In der Folge eines misslungenen Anschlags, bei dem ein hoher sowjetischer Agent stirbt, gerät die Weltpolitik in Bewegung, bis schließlich ein Krieg ausbricht, der Süddeutschland und einen Teil der Schweiz erfasst. Der Protagonist führt Buch über die Entwicklungen und Paradoxien in der großen Politik, schreibt über das WG-Leben, seine Liebesbeziehungen, Träume und den Handel mit Luxusgütern, den die WG mit der Besatzungsmacht treibt.
Mit der Ästhetik einer Soap Opera variiert der Roman die sogenannte Realität und beschreibt auf diese Weise ihr tatsächliches Ausmaß.
Der Innerschweizer ist ein herrliches Spiel mit Wahrheit und Lüge, pardon: mit Realität und Fiktion. In den Personen steckt so viel Leben, dass man dem Autor bzw. U. auch fast die politischen Ereignisse und die Faits divers glaubt.
ProgrammZeitung
Seifenoper trifft effektsicher auf Milieustudie.
Tages-Anzeiger
Wer sich einlässt auf das lustvolle Spiel von fiktiver und faktischer Wirklichkeit, wird der unzähligen Möglichkeiten gewahr, die diese alternative Geschichtslektion eröffnet: Es hätte so, aber auch ganz anders verlaufen können.
WoZ
Urs Zürchers Erstling «Der Innerschweizer» ist ein gewichtiges Buch, gemessen an seinem politischen Inhalt. Und gleichzeitig ist es auch leichte Kost. Denn die WG-Beschreibungen lesen sich wie eine Sitcom und führen uns in ein Lebensgefühl «Back to the 80s.»
Annette König, SRF
Gut möglich also, dass der Roman in einigen Jahren Kultstatus geniesst – sicher ist er aber die Neuerscheinung des Schweizer Buchfrühlings.
Literarischer Monat
Ein moderner Simplicius Simplizissimus. Herausgekommen ist ein literarisches Debüt erster Klasse, mit dem Zeug zum Kultbuch.
Buchkultur
Die Mischung von Beziehungsgeschichten, Selbstreflexion und von fiktiven weltpolitischen Umbrüchen, die es so nie gegeben hat, erzeugen beim Lesen einen Sog, der den ansehnlichen Umfang des Buches vergessen macht.
NZZ
Zürcher verwüstet Basel
SonntagsZeitung
Eine Rakete über den Rhein – In Urs Zürchers Roman «Der Innerschweizer» lässt eine Basler WG eine Bombe hochgehen. Mit «Der Innerschweizer» legt Urs Zürcher einen gelungenen Debütroman vor.
Christine Richard, Basler Zeitung
Eine Basler WG entfesselt den Dritten Weltkrieg. Was für ein Plot! Ein hervorragend geschriebenes, fulminantes und skurriles Buch. Ein Tagebuchroman, der von der ersten Seite an fesselt.
Remo Leupin, Tageswoche
Ein Roman für Erwachsene, der sich so frisch und kurzweilig liest wie die Tagebücher von Greg, welche die globale Jugend seit einigen Jahren verschlingt. (...) Und so wie Greg bereits die Leinwand erobert hat, kommt einem beim Lesen von Urs Zürchers Erstling unwillkürlich der Gedanke: Diese Geschichte wäre grosser Stoff fürs grosse Kino.
Neue Zuger Zeitung
